Cuban Five in Venezuela ausgezeichnet

Caracas, 5. Mai (Prensa Latina): Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Antonio Guerrero, Fernando González und René González, die kubanischen Antiterrorkämpfer, weitgehend bekannt als die "Cuban Five", erhielten am Dienstagnachmittag in dieser Hauptstadt aus den Händen des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro aufgrund ihres Beispiels für die Menschheit an Treue und Widerstandsfähigkeit den "Libertadores y Libertadoras"-Orden [Befreier und Befreierinnen] von Venezuela.
Der Erlass war von Präsident Nicolas Maduro persönlich unterzeichnet worden.
Nachdem Maduro die Cuban Five am Nationalen Pantheon, wo Simon Bolívars Gebeine jetzt ruhen, ausgezeichnet und ihnen jeweils die Bänder über die Schulter gehängt hatte, ankannte er die Cuban Five als Helden des großen lateinamerikanischen Heimatlandes.
Der venezolanische Präsident verurteilte die langjährige Aufrechterhaltung der Gefangenschaft der Fünf in den USA und sagte, dass es in jenem Land eine Kontrollmaschinerie, der Manipulation und Desinformation der Medien gebe, die es verhindert habe, dass die Wahrheit über die Inhaftierung der Gruppe 1998 und über die Strafverurteilung dafür, dass sie für das Wohl und die Sicherheit Kubas, dessen Bevölkerung und dessen Besucher gearbeitet hätten, gezeigt wurde.
Auch beklagte er die Aggressionen der USA gegenüber Lateinamerika, insbesondere die Aktionen gegen Kuba in den 1990ern und die derzeitige Einmischung in innere Angelegenheiten Venezuelas. Der Sieg, der die Entlassung der Fünf sicher stellte, zeige, dass die Würde dem Elend trotze. Im Namen der Cuban Five dankte Fernando González für die Verleihung des Ordens und legte vor allen vor dem Grabmal des Befreiers Simón Bolívar seinen Eid und den seiner Kameraden ab, für Lateinamerika zu kämpfen.
Dies sei auch der Eid des verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez gewesen, der der beste Freund Kubas und der beste Freund der Fünf gewesen sei, sage er. González dankte Maduro und dem Volk Venezuelas für die Jahre der Solidarität, die so wichtig für die Entlassung gewesen seien.
Zusätzlich versicherte er erneut die Verpflichtung des kubanischen Volkes, sich mit Venezuela gegen die feindselige Haltung der US-Politik gegen diese südamerikanische Nation zu stellen. Venezuela werde angegriffen, weil hier die Ideale Bolívars, die den Interessen der USA widersprechen, neu belebt wurden, sagte er. Vor der Feier hatten der Präsident und die kubanischen Besucher einen Kranz vor dem Befreier Amerikas niedergelegt. Die Antiterroristen bleiben bis kommenden Sonnabend in Venezuela.
Die Reise ist die erste, die die Gruppe seit ihrer Entlassung in ein Land außerhalb Kubas führt.

Deutsch: ¡Basta Ya! (jmb, db)

(Quelle: Prensa Latina vom 5. Mai 2015).

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